Gnade-Christi-Kirche

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Nach einem Entwurf des Architekten Hansrudolf Plärre wurde anstelle einer zur ‚Notkirche‘ ausgebauten Baracke 1969-70 der heutige Kirchbau errichtet und am 20. Dezember 1970 eingeweiht.

Am 4. Dezember 1973 erhielt die Kirche den Namen „Gnade-Christi-Kirche“.

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Die Einrichtung des quadratischen Baukörpers ist diagonal ausgerichtet. Altar, Kanzel, Lesepult, Orgel und Musikplätze liegen nach Osten. Davor ist zur Kirchenmitte hin der kupferne Taufkessel aufgestellt. Er wurde von Hans-Dieter Stage geschmiedet. Ein umlaufendes Fensterband gibt dem Raum gleichmäßiges Licht.

Dem Kirchsaal zugeordnet liegt ein Gemeindesaal, der durch Öffnen großer Türen mit ihm verbunden werden kann.

Sein Schwerpunkt ist das Altar-Kruzifix der einstigen Barackenkirche, eine Holzbildhauerarbeit von Ernst Gustav Jaeger.

Der Zugang zur Kirche führt durch einen portalartig aus zwei Betonscheiben errichteten Glockenträger.

Seitlich des Eingangs zur Kirche befindet sich ein Notfriedhof aus dem Jahre 1945.

 Aus: Günter Kühne, Elisabeth Stephani, Evangelische Kirchen in Berlin